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Prolog - oder so ähnlich

Wenn Menschen anfangen, über ihr eigenes Leben nachzudenken, beginnt ein Prozess des Erinnerns, der kaum objektiv sein kann. Liegt es daran, dass man selbst die negativen Seiten seines Lebens nicht mehr so dunkel sieht, wie sie vielleicht wirklich waren? kaleidoskOder hat der ›Früher-war-alles-besser-Effekt‹ in der eigenen Biografie alle bitteren Gegebenheiten einfach ad acta gelegt, weil sie ja  doch nicht mehr veränderbar sind?

Wann ist man alt? Ein schlauer Kopf sagte einmal: »Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude als an der Zukunft hat!« 
Nun, das ist solch ein bissiger Ausspruch, der eventuell manches Mal seine Berechtigung hat. Ich allerdings möchte mir dieses Bonmot doch nicht zu eigen machen, dazu hänge ich noch zu sehr an Gegenwart und Zukunft. Mag ja später einmal zutreffen, aber daran zu denken ist für mich keine Alternative.

Die Begegnungen mit Menschen, die ich hier in meinen Büchern und Kurzgeschichten nachvollziehe, haben für mich nicht die Bedeutung von depressiven Erinnerungen, sie bringen vielmehr all die Saiten meines Lebens zum Klingen, die ich mit hellen Klängen verbinde! Natürlich gab es auch die gegensätzlichen Erfahrungen und Empfindungen, aber sollte man diese unbedingt immer nach vorn holen?
Wie auch immer, Erinnerungen haben nicht nur mit Ereignissen zu tun. Begegnungen mit Menschen, die das eigene Leben sowohl positiv als auch negativ beeinflussten, spielen eine Rolle in jeder Lebensphase. Es ist ein Konglomerat von Gefühlen, die durch solche Erinnerungen auftauchen und sichtbar werden.

Die Menschen, die ich auf meinem langen Lebenswege traf, haben mir alle etwas gegeben, ich hoffe, dass auch ich positive Spuren hinterlassen konnte. Und weil in unserer Zeit alles ziemlich schnell wieder in der Versenkung verschwindet, habe ich diese Bücher und Erzählungen geschrieben, die in der »BÜCHERWELT« erwähnt werden. All die hier beschriebenen Erlebnisse sind Tatsachen; lediglich die Namen habe ich im Nachhinein ausgetauscht.
Die Texte der »Verwunschenen Gedanken« sind eine Mixture aus Fantasie,  Erlebnis und träumerischen Gedanken ...

Wir sind heute so stark der Zukunft zugewandt, dass kaum Zeit bleibt, zurückzuschauen in die eigene Vergangenheit. Dabei vergessen wir oft, dass unsere besten Geschichten im Schoß der Vergangenheit versenkt liegen. Sie warten praktisch nur darauf, ans Tageslicht geholt zu werden. Eigene Erfahrungen können uns dabei helfen - wenn wir es zulassen - dass wir damit unsere Zukunft und die unserer Nachkommen bestimmbarer gestalten! Irgendwann, ganz unerwartet, klopft diese Vergangenheit an die Tür und die eigene Erinnerung fragt nach Erlebnissen, die urplötzlich vor den Augen erscheinen und ungläubig erkennt man, dass vieles, das heute geschieht, schon einmal da gewesen ist. Und mit erschreckten Augen stellt man sich die Frage, die bislang tief im Innern verschüttet war: Warum hat niemand aus der Vergangenheit gelernt?

 

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When people begin to reflect on their own lives, a process of remembering begins that can hardly be objective. Is it because one no longer sees the negative aspects of one's life as darkly as they perhaps really were? kaleidoskOr has the "everything used to be better effect" in one's own biography simply put all bitter circumstances to bed, because they can no longer be changed?

When is one old? A clever head once said: "One is old when one has more joy in the past than in the future!"
Well, this is such a biting saying, which possibly has its justification sometimes. However, I do not want to make this bon mot my own, because I am still too attached to the present and the future. It may be true later, but thinking about it is not an alternative for me.

The encounters with people, which I retrace here in my books and short stories, do not have the meaning of depressive memories for me, they rather bring all the strings of my life to sound, which I connect with bright sounds! Of course, there were also the opposite experiences and sensations, but should one necessarily always bring them to the front?
Anyway, memories have to do not only with events. Encounters with people who influenced one's life both positively and negatively play a role in every phase of life. It is a conglomerate of feelings that emerge and become visible through such memories.

The people I met on my long journey through life have all given me something, I hope that I was also able to leave positive traces. And because in our time everything disappears again rather quickly into oblivion, I have written these books and stories, which are mentioned in the "BÜCHERWELT". All the experiences described here are facts; only the names I have exchanged afterwards. The texts of "Cursed Thoughts" are a mixture of fantasy, experience and dreamy thoughts ...

Today we are so strongly turned towards the future that there is hardly time to look back into our own past. In doing so, we often forget that our best stories lie sunk in the womb of the past. They are practically just waiting to be brought to light. Our own experiences can help us - if we let them - to make our future and that of our descendants more determinable! Sometime, quite unexpectedly, this past knocks at the door and the own memory asks for experiences which suddenly appear before the eyes and unbelievingly one recognizes that many things which happen today have already been there once. And with frightened eyes one asks oneself the question that was buried deep inside until now: Why has no one learned from the past?

 

 

Prologue - or something like that
English translation

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